5 beste TAN-Generatoren im Test & Vergleich 2023: 1 TOP-Tipp (2023)

Was ist ein TAN-Generator?

TAN-Generatoren sind im modernen Online-Banking nicht mehr wegzudenken. Im Vergleich zu gedruckten TAN-Listen, die abhandenkommen oder bereits auf dem Postweg entwendet werden können, bieten diese Geräte dem Nutzer ein höheres Maß an Sicherheit. Diese kleinen elektrischen Geräte generieren, sprich erstellen, eine TransAktionsNummer erst dann, wenn sie bei einer Überweisung zum Einsatz kommen soll.

Wie funktioniert das Online-Banking mit TAN-Generator?

Beim Online-Banking gibt es geringe Unterschiede zwischen den verschiedenen Banken. Diese Anleitung dient daher als grobe Richtlinie, was den Kunden erwartet, wenn er einen TAN-Generator für die Abwicklung seiner Bankgeschäfte online verwenden möchte:

  1. Einloggen in das System mit der individuellen PIN
  2. Die Überweisung im System anlegen
  3. Nun anklicken, dass der Nutzer die Überweisung bestätigen oder ausführen möchte
  4. Das System fragt nach einer TAN, die meist sechsstellig ist
  5. Den TAN-Generator nutzen, um die Transaktionsnummer speziell für diesen Auftrag zu ermitteln
  6. Diese Nummer gleich im System eingeben, da sie nur eine kurze Zeit gültig ist
  7. Die Überweisung mit der TAN final bestätigen
  8. Aus dem Banking-Bereich ausloggen oder weitere Transaktionen durchführen

5 beste TAN-Generatoren im Test & Vergleich 2023: 1 TOP-Tipp (1)Wie funktioniert ein TAN-Generator?

Eine pauschale Beantwortung dieser Frage ist deshalb nicht möglich, da es verschiedene Gerätetypen und unterschiedliche Verfahren der TAN-Erstellung gibt. Um die benötigte Transaktionsnummer zu generieren, können zum Beispiel ein QR-Code oder der Chip einer Bankkarte erforderlich sein. Wer einen TAN-Generator kaufen möchte, verschafft sich daher zunächst einen Überblick über die verfügbaren Gerätearten:

  • sm@rt-TAN-Generator
  • eTAN-Generator
  • chipTAN-Generator

Ein sm@rt-TAN-Generator greift auf den Chip der Bankkarte des Kunden zurück. In dieses Gerät führt der Nutzer seine Karte ein und drückt dann auf einen Knopf. Nun spuckt das Gerät die aktuelle TAN aus. Der große Vorteil besteht darin, dass die sm@rt-TAN-Generatoren mit einer beliebigen Karte kompatibel sind. Hat der User Konten bei verschiedenen Banken, kann er ein und dasselbe Gerät mit seinen verschiedenen Bankkarten nutzen. Dabei sollte er bedenken, dass nur die zuletzt generierte TAN gültig ist.

Wer auf einen eTAN-Generator zurückgreifen möchte, benötigt dafür keine Chipkarte. Beim eTAN-Verfahren erhält der Kunde eine Kontrollnummer, die er dann in das TAN-Gerät eingibt. Die Kontrollnummer aus dem Online-Banking wandelt das TAN-Gerät in eine TAN um, mit welcher der Nutzer seine Transaktion abschließen kann. Auf diesem Prozess baut das chipTAN-Verfahren auf. Es ist daher als sogenanntes eTAN-plus-Verfahren bekannt.

Beim chipTAN-Verfahren ersetzt ein Kartenlesegerät das einfache TAN-Gerät. Es sind drei Hilfsmittel für die Ausführung einer Transaktion vonnöten: Der User muss Computer oder Smartphone für das Online-Banking, den chipTAN-Generator sowie seine Bankkarte bereithalten. Die Bankkarte enthält einen geheimen Schlüssel, welcher erforderlich ist, um die aktuelle TAN in Kombination mit der Kontrollnummer aus dem Online-Banking freizuschalten. Die Vor- und Nachteile, die mit einem chipTAN-Generator einhergehen, lassen sich wie folgt zusammenfassen:

  • Hoher Sicherheitsstandard, da kein Phishing möglich ist
  • Der TAN-Generator ist weder mit dem Konto des Kunden noch per USB mit dem Computer oder mit dem Internet verbunden und besonders geschützt, selbst wenn der Nutzer das Gerät verliert
  • Bestätigung aller Daten auf zwei Geräten, sodass ungewünschte Eingriffe von außen schwer möglich sind
  • Aufwendiges Verfahren angesichts der Vielzahl an Geräten, die zum Einsatz kommt
  • Nur bedingt für die Nutzung unterwegs geeignet
  • Falls Chipkarte oder Generator verloren gehen, dauert es abhängig von der Bank über eine Woche, bis für Ersatz gesorgt ist

Die Benutzung eines TAN-Generators: Drei Möglichkeiten der chipTAN-Erzeugung

Wer einen TAN-Generator kaufen und besonders sicheres Online-Banking praktizieren möchte, sollte mit den drei Varianten der chipTAN-Generierung vertraut sein. Nicht alle Banken bieten diese drei Varianten des chipTAN-Verfahrens an:

  • chipTAN manuell
  • chipTAN QR
  • chipTAN optisch

Generiert der Nutzer die chipTAN manuell, kommt keine Grafik zum Einsatz. Vielmehr erfolgt die Dateneingabe von Hand. Die Sparkasse bietet alle diese chipTAN-Verfahren an. Wer als Kunde bei der Sparkasse eine chipTAN optisch generiert, scannt dazu eine animierte Grafik mit dem TAN-Gerät. Diese Grafik nennt sich Flicker-Code. Beim Verfahren „chipTAN QR“ scannt der Anwender einen QR-Code.

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Vorsicht: Der sogenannte Flicker-Code flackert auf dem Bildschirm auf. Menschen, die von Epilepsie betroffen sind, nehmen von dieser Variante der TAN-Generierung besser Abstand. Bei rund 5 Prozent der Epileptiker lösen Lichtreize wie dieses Flackern einen epileptischen Anfall aus. Menschen, die auf Licht empfindlich reagieren, können das Flackern des Flicker-Codes zudem als sehr unangenehm empfinden und mit Kopfschmerzen auf diesen Impuls reagieren.

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Achtung: Wer bei der Sparkasse oder Postbank einen chipTAN-Generator kaufen möchte, sollte sich zunächst für eine der eben näher beschriebenen Varianten entscheiden. Um eine chipTAN QR beziehungsweise eine chipTAN optisch zu generieren, ist jeweils ein eigener Gerätetyp mit einer Kamera erforderlich. Für das manuelle Verfahren eignen sich alle TAN-Generatoren mit Kartenlesefunktion.

Weitere Verfahren zur TAN-Generierung

Obwohl sich eine stetig wachsende Zahl an Bankkunden aus Sicherheitsgründen für einen TAN-Generator entscheidet, ist Online-Banking mit TAN ohne solch ein Gerät möglich. Dann kommt eine der folgenden TAN-Methoden zum Einsatz:

  • pushTAN
  • photoTAN
  • mTAN, auch smsTAN genannt

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Das Aus für TAN-Listen: In der Vergangenheit erhielten Online-Banking-Kunden ihre TAN-Listen per Post. Seit dem Herbst 2019 ist dieses Verfahren in der Europäischen Union nicht mehr zulässig. EU-Banken dürfen keine neuen TAN-Listen für ihre Kunden ausstellen. Ohnehin gingen die Listen mit dem Nachteil einher, dass sie verlegt werden oder verloren gehen konnten.

Schlimmer noch: Diese Liste zu entwenden und unautorisierte Transaktionen durchzuführen, war für Betrüger ein Leichtes. Es reichte die TAN-Listen auf dem Postweg abzufangen. Inzwischen erfolgt eine dynamische Generierung der TANs als Schutz vor Betrügern. Da die TANs speziell für die aktuelle Transaktion erstellt werden und ihre Gültigkeit binnen weniger Minuten verlieren, haben es Betrüger doppelt schwer.

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Um am push-TAN-Verfahren teilzunehmen, benötigt der Nutzer ein Smartphone, auf dem er eine spezielle TAN-App installiert hat. Diese App ist zusätzlich zu der Banking-App oder dem Einloggen im Online-Banking über den Webbrowser erforderlich. Die Sparkasse hält beispielsweise die sogenannte S-pushTAN-App für ihre Kunden bereit. Eine Transaktionsnummer lässt sich mithilfe solch einer App wie folgt generieren:

  1. Eine Überweisung, einen Dauerauftrag oder einen anderen Auftrag am PC oder in der Banking-App erstellen
  2. Eine pushTAN zur Bestätigung der Transaktion anfordern
  3. Die pushTAN-App auf dem Smartphone öffnen
  4. Mit dem individuellen Passwort für diese App einloggen
  5. Die App generiert die pushTAN, mit deren Hilfe der Nutzer nun seine Transaktion abschließen kann
  6. Die pushTAN im Online-Banking-Bereich eingeben, die Transaktion ausführen und die pushTAN-App schließen
  7. Zum Schluss aus dem Banking-Bereich ausloggen

Dass ein weiteres Passwort für die Erstellung der pushTAN erforderlich ist, sorgt für ein höheres Maß an Sicherheit. Allerdings ist auch diese Methode mit Risiken verbunden, da die pushTAN-App nicht zu 100 Prozent vor einem Angriff durch Hacker geschützt ist. Zwar ist das Risiko gering, aber ein Restrisiko bleibt. Zudem befinden sich die Banking- und die pushTAN-App häufig auf einem Gerät, was Langfingern in die Hände spielt, wenn sie ein Smartphone entwendet und gehackt haben.

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Tipp: Jedes Mal, wenn der User eine pushTAN verwendet, sollte er den Betrag und die Kontonummer überprüfen. Diese Informationen stehen in der App zusätzlich zu der aktuellen pushTAN bereit. Sofern ein Hacker Zugriff auf die App hatte, führt das häufig dazu, dass weder die Kontonummer noch der Betrag korrekt sind.

Für das photoTAN-Verfahren benötigt der Bankkunde wahlweise ein Smartphone oder ein Lesegerät. Somit ist dieses Verfahren für einen größeren Personenkreis zugänglich, da es eine Alternative zum Smartphone gibt. Die Verwendung der photoTAN funktioniert folgendermaßen:

  1. Im Online-Banking auswählen, dass der Nutzer eine photoTAN zur Bestätigung seiner Transaktion verwenden möchte
  2. Nun erscheint ein Bild, was einem QR-Code sehr ähnlich ist
  3. Dieses Bild mit dem Lesegerät oder Smartphone (über die passende App der eigenen Bank) scannen
  4. Anschließend zeigt das Lesegerät oder Handy die benötigte TAN an
  5. Die Transaktion mithilfe dieser Nummer abschließen

Da der Bankkunde zwei Geräte für die Ausführung einer Überweisung benötigt, erhöht das den Sicherheitsfaktor: Das Risiko verteilt sich auf zwei Geräte, was weniger riskant ist als die Nutzung eines Geräts. Immerhin ist es recht unwahrscheinlich, dass sich Hacker zeitgleich Zugriff zu beiden Geräten verschaffen konnten. Auch bei diesem Verfahren gilt: Wer die eigenen Überweisungs-Daten neben der photoTAN prüft, kann Betrügern ein Schnippchen schlagen, da diese Daten bei einem Angriff durch Hacker nicht korrekt sind.

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Wie funktioniert eine mTAN (smsTAN)? Bei diesem Verfahren erhält der User die TAN per SMS. Viele Sicherheitsexperten sprechen sich gegen dieses mobile TAN-Verfahren aus. Betrüger können SMS leicht abfangen und die darin enthaltenen TANs auslesen, da der Versand der Kurznachrichten unverschlüsselt, sprich ohne zusätzliche Sicherheitsvorrichtungen erfolgt. Aus diesem Grund gibt es viele Banken, die sich vom mTAN-Verfahren verabschiedet haben.

5 beste TAN-Generatoren im Test & Vergleich 2023: 1 TOP-Tipp (8)Was ist ein Secoder?

Wer einen Sparkassen-TAN-Generator oder ein TAN-Gerät einer anderen Bank kaufen möchte, begegnet den sogenannten Secodern zwangsläufig bei der Suche. Ein Secoder-Kartenleser folgt dem Secoder-Standard, den die Deutsche Kreditwirtschaft entwickelt hat. Mit diesen Chipkartenlesern sollte ein einheitlicher Ansatz für Zahlungsabwicklungen im Internet geschaffen werden. Anders als die reinen TAN-Generatoren ist ein Secoder nicht nur für das Online-Banking geeignet. Die Chipkartenleser der neuesten Generation bieten dem Verbraucher auch diese Funktionen:

  • Bezahlen im Internet
  • Elektronische Unterschrift
  • Altersnachweis auf Internetseiten
  • Aufladung der GeldKarte

Secoder verfügen zum Schutz über eine Firewall. Dieses Sicherungssystem soll den Secoder vor unerwünschten Angriffen durch Hacker schützen. Einen weiteren Schutz bietet der Secoder durch die Verschlüsselung der Codes, die er überträgt. Diese Verschlüsselung der TAN fehlt bei einem regulären TAN-Generator.

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Wie erfolgt die Datenübertragung bei einem Secoder? Bei einem Secoder kann die Datenübertragung an den PC sowohl per USB-Kabel als auch per Bluetooth erfolgen. Die Verschlüsselung der Daten ist in beiden Fällen gegeben. Allerdings bietet sich die Datenübermittlung per Bluetooth an, da vor allem kompakte Laptops der neuesten Generation häufig über keine eigene USB-Buchse verfügen.

Dann wäre ein Adapter erforderlich, um einen USB-Secoder zu nutzen. Beim Kauf eines Secoders sollten die Interessenten unbedingt darauf achten, mit welchem Betriebssystem (Mac, Windows oder Linux) das Gerät kompatibel ist. Nicht alle Secoder funktionieren beispielsweise mit einem Laptop aus dem Hause Apple, während das Angebot an Windows-kompatiblen Secodern groß ist.

Trotz des hohen Sicherheitsstandards sind Hacker-Angriffe, bei denen sich der Hacker sowohl als Kunde als auch als Bank ausgibt, bei Standard-TAN-Generatoren möglich. Dabei trickst der Hacker den Bankkunden und das Kreditinstitut gleichzeitig aus. Diese Art von Betrug ist bei der Verwendung eines Secoders nicht möglich, da der Hacker die Verschlüsselung des Codes nicht umgehen kann. Trotz dieses handfesten Vorteils ist die Anzahl der deutschen Banken, die Secoder benutzen, im Vergleich zu der Verbreitung regulärer TAN-Generatoren begrenzt. Zudem ist ein Secoder teurer in der Anschaffung und daher für die preisbewussten Online-Banking-Kunden weniger attraktiv.

5 beste TAN-Generatoren im Test & Vergleich 2023: 1 TOP-Tipp (10)Welchen TAN-Generator kaufen? Tipps für den Produktvergleich

Ob es nun ein photoTAN-Generator, ein DKB chipTAN-Generator oder ein TAN-Gerät einer anderen Bank sein soll, die Sicherheit und die Benutzerfreundlichkeit stehen im Vordergrund. Viele Banken stellen ihren Kunden einfache Geräte kostenlos oder gegen einen kleinen Aufpreis zur Verfügung. Mitunter sind die gratis TAN-Generatoren nicht kostenlos, da der Kunde über hohe Kontoführungsgebühren für dieses Angebot zahlt.

Da die gängigen TAN-Generatoren mit den Chipkarten der verschiedensten Banken kompatibel sind, ist der Kauf solch eines Geräts gleich doppelt sinnvoll: Der Verbraucher kann den TAN-Generator bei einem Banken- und Kontowechsel weiterhin nutzen und sich für ein Modell entscheiden, welches den eigenen Anforderungen in puncto Sicherheit und Funktionsumfang entspricht.

Eine einfache Handhabung

Wer Online-Banking betreibt, möchte seine Bankgeschäfte unkompliziert und schnell ausführen. Ein TAN-Gerät mit einem schwer ablesbaren, klitzekleinen Display oder zu kleinen, schwergängigen Tasten behindert den Nutzer nur. Ein helles, großes Display ist für Senioren oder Menschen mit einer Sehschwäche besonders wichtig. Die Unterstützung mehrerer TAN-Verfahren, wie zum Beispiel chipTAN optisch und manuell, sorgt für mehr Flexibilität.

Neben den möglichen TAN-Verfahren sollte der Blick auf die Batterien fallen. Welche Batterien nutzt das Gerät und wie einfach sind sie auszuwechseln? Kundenbewertungen der zufriedenen Käufer informieren über die Zuverlässigkeit und Langlebigkeit eines TAN-Generators. Da jede TAN nur eine kurze Zeit gültig ist, ist es umso ärgerlicher, wenn etwas schiefgeht und der Nutzer eine neue TAN generieren muss.

5 beste TAN-Generatoren im Test & Vergleich 2023: 1 TOP-Tipp (11)

Die optischen TAN-Geräte sind besonders fehleranfällig. Die Lichtverhältnisse oder ein falscher Winkel können dafür sorgen, dass die Übertragung nicht gelingt. Dann ist es gut, wenn der Bankkunde mit seinem TAN-Gerät einfach zum manuellen Verfahren wechseln kann. Das spart Zeit und Nerven.

Wie viel kostet ein TAN-Generator?

Der Preis vieler TAN-Geräte bewegt sich zwischen dem niedrigen ein- und niedrigen zweistelligen Eurobereich. Je mehr Zusatzfunktionen, wie zum Beispiel die Möglichkeit der Spracheinstellung, der TAN-Generator aufweist, desto teurer ist dieses Hilfsmittel in der Anschaffung. Secoder sind teurer als Standard-TAN-Generatoren. Für einen Secoder müssen die Interessenten bis zu einer niedrigen dreistelligen Summe ausgeben. Außerdem stellen die meisten Banken ihren Kunden nur TAN-Generatoren, jedoch keine gratis Secoder zur Verfügung.

5 beste TAN-Generatoren im Test & Vergleich 2023: 1 TOP-Tipp (12)Warum muss der TAN-Generator synchronisiert werden?

Nicht jeder TAN-Generator ist mit dem Online-Banking der eigenen Bank kompatibel. Das gilt es zunächst zu prüfen, wobei sowohl die Hersteller der TAN-Generatoren als auch die Banken die Verbraucher bei der Beantwortung dieser Frage unterstützen können. Selbst wenn der TAN-Generator zum eigenen Konto bei einer bestimmten Bank passt, gilt es zunächst, die Verbindung zwischen dem Gerät und dem Online-Banking herzustellen.

Der User muss den TAN-Generator einmalig einrichten und an sein Konto oder seine Chipkarte anpassen, um das Gerät in Zukunft bei allen Transaktionen mit TAN zu nutzen. Dieses Beispiel zeigt, wie die Synchronisierung des TAN-Generators funktionieren kann, wobei jede Bank eine eigene, detaillierte Anleitung für ihre Kunden bereitstellt.

  1. In das Online-Banking einloggen
  2. Dort den Menüpunkt „Einstellungen“ anklicken
  3. Dann den Unterpunkt „TAN-Generator synchronisieren“ auswählen
  4. Die Bankkarte in das Gerät einführen
  5. Die F-Taste drücken
  6. Den Strichcode, der auf dem Bildschirm erscheint, mit dem TAN-Generator scannen oder den Code, der im Online-Banking erscheint in das TAN-Gerät eingeben und die Eingabe bestätigen
  7. Den Zählerstand und die TAN von dem TAN-Generator ablesen und im Online-Banking eingeben
  8. Auf „Weiter“ klicken, um die Synchronisierung zu beenden

5 beste TAN-Generatoren im Test & Vergleich 2023: 1 TOP-Tipp (13)FAQ: Häufige Fragen zu TAN-Generatoren

Warum funktioniert mein TAN-Generator nicht?

Beim TAN-Gerät der Sparkasse sind die Batterien leer oder der DKB-TAN-Generator lässt sich nicht einschalten? Wenn TAN-Generatoren streiken, heißt das nicht zwingend, dass das Gerät gar nicht mehr funktioniert. Als praktische Hilfestellung zeigt dieser Ratgeber die gängigsten Fehlerquellen auf:

  • Die Synchronisation des TAN-Generators mit dem Online-Banking hat bisher nicht stattgefunden
  • Der Winkel oder die Helligkeit sind nicht korrekt, weshalb der TAN-Generator den Code auf dem Bildschirm nicht scannen kann
  • Der Chip der Karte ist defekt, weshalb das Gerät die Karte nicht lesen kann
  • Die Bankkarte ist zu alt, weshalb der TAN-Generator den Chip nicht erkennt
  • Der Nutzer hat die Bankkarte nicht korrekt in den Kartenleser geschoben (dann zeigt der TAN-Generator häufig 00 oder 0 als Fehlercode an)
  • Schmutz oder Staub befinden sich auf dem Chip der Karte
  • Der Kartenschlitz des TAN-Generators ist verschmutzt
  • Das Gerät ist defekt

Was tun, wenn mein TAN-Generator nicht funktioniert?

Wenn das TAN-Gerät der Volksbank oder der ING-DiBa-TAN-Generator nicht funktioniert, ist die Vorgehensweise immer die gleiche: Der Nutzer arbeitet die Liste der möglichen Fehlerquellen Schritt für Schritt ab, um einen Fehler nach dem anderen auszuschließen und das Problem im besten Fall zu beheben. Sofern keiner der folgende Schritte von Erfolg gekrönt ist, sind der TAN-Generator oder die Karte defekt und zu ersetzen:

  1. Die Karte samt Chip und den Kartenschlitz von Staub und anderen Verschmutzungen befreien und die Karte erneut in das Lesegerät stecken
  2. Die Helligkeit des Bildschirms und den Winkel des TAN-Generators variieren, bis das Gerät den Code erfolgreich liest
  3. Die Batterien des TAN-Generators auswechseln
  4. Das TAN-Gerät (erneut) mit dem Online-Banking synchronisieren und dann einen weiteren Versuch starten, eine TAN zu erstellen

Was ist sicherer – ein TAN-Generator oder eine App?

Wer einen TAN-Generator für das Online-Banking nutzt, geht auf Nummer sicher. Selbst wenn eine separate App die TANs jenseits der Online-Banking-App generiert, hat dieses System eine entscheidende Schwachstelle: Sowohl das Banking als auch die TAN-Generierung erfolgt mittels eines Gerättyps, der keinen perfekten Schutz vor Hacker-Angriffen bietet. Laptops, Desktops, Smartphones und Tablets lassen sich aus der Ferne hacken. Kommen hingegen ein TAN-Generator, die Online-Banking-App auf dem Smartphone und die Bankkarte des Kunden zum Einsatz, stellt das einen besseren Schutz vor Hackern und eine deutlich sicherere Form des Online-Bankings dar.

5 beste TAN-Generatoren im Test & Vergleich 2023: 1 TOP-Tipp (14)Welcher TAN-Generator ist der beste?

Ein TAN-Generator der Volksbank muss einem TAN-Generator der VR Bank in nichts nachstehen: Das eine, beste TAN-Gerät gibt es nicht. Immerhin kann ein VR-Bank-TAN-Generator auf ein anderes Verfahren als ein Sparkassen-Modell setzen. Dann ist die Vergleichbarkeit dieser beiden Geräte nur bedingt gegeben. Hierzulande gehören REINER SC und Kobil zu den führenden Anbietern am Markt. Welcher TAN-Generator im individuellen Fall der beste ist, kann der Bankkunde anhand der vorausgegangenen Kaufberatung sowie auf Basis der Kundenbewertungen selbst abwägen.

Welchen TAN-Generator brauche ich?

Wer einen DKB-chipTAN- oder einen TAN-Generator für sein Konto bei der Sparkasse kaufen möchte, muss wissen, welches TAN-Verfahren die eigene Bank unterstützt. Ein TAN-Generator der Postbank lässt sich für andere Banken verwenden, sofern beide Kreditinstitute beispielsweise auf das Verfahren chipTAN manuell setzen. Es gibt nur wenige Banken, bei denen das TAN-Gerät zwingend von der Bank selbst stammen muss. Das ist dann der Fall, wenn es eine feste Zuordnung zwischen dem TAN-Gerät und einem Konto bei einer bestimmten Bank gibt.

Wo kann ich einen TAN-Generator kaufen?

Die Verbraucher können ihren TAN-Generator nicht nur bei ihrer Bank oder Sparkasse kaufen. Ob es ein DKB-TAN-Generator, ein Postbank-TAN-Generator oder ein TAN-Gerät der Volksbank sein soll, viele Kreditinstitute liefern diese Hilfsmittel für das Online-Banking auf dem Postweg an die Kunden aus. Mitunter steht ein chip- oder photoTAN-Generator zur Mitnahme in der Filiale vor Ort bereit.

Wer einen ING-DiBa-TAN-Generator oder ein Sparkasse-TAN-Gerät möglichst günstig kaufen möchte, schaut sich besser im Internet um. Dort steht ein größeres Marken- und Modellsortiment als bei den meisten Banken zur Verfügung. Der Interessent kann sich häufig mehr Funktionen für den gleichen oder einen geringeren Preis sichern.

Welche Marken bieten TAN-Geräte an?

Auf der Suche nach einem Postbank-chipTAN-Generator, einem Sparkassen-TAN-Generator oder einem TAN-Gerät für jede beliebige deutsche Bank stehen diese Auswahlmöglichkeiten zur Verfügung:

  • Ansmann-TAN-Gerät
  • Camelion-TAN-Generator
  • Chip-TAN-Gerät
  • EASTCALL-TAN-Generator
  • Gemalto-TAN-Gerät
  • Kobil-TAN-Generator
  • Panasonic-TAN-Gerät
  • REINER SC-TAN-Generator
  • Vasco-TAN-Gerät

5 beste TAN-Generatoren im Test & Vergleich 2023: 1 TOP-Tipp (15)Hat die Stiftung Warentest einen TAN-Generator-Test durchgeführt?

Zum Zeitpunkt dieser Veröffentlichung hatten die Redakteure der Stiftung Warentest keinen TAN-Generator-Test herausgegeben. Nichtsdestotrotz liefert das unabhängige Prüfinstitut eine Reihe von nützlichen Tests und Ratgebern für alle Verbraucher, die ein sicheres und komfortables Online-Banking anstreben. Dieser Test hat günstige Girokonten auf den Prüfstand gestellt. Immerhin nützt der beste TAN-Generator nichts, wenn das Online-Banking-System der eigenen Bank zu viele Schwachstellen aufweist. Zu den verschiedenen TAN-Verfahren können sich die Leser an dieser Stelle bei der Stiftung Warentest informieren. Interessant könnte zudem ein Test von Banking-Apps sein, der zuletzt im Januar 2022 aktualisiert wurde und hier abrufbar ist.

Was besagt der TAN-Generator-Test aus dem Hause Öko-Test?

Die Öko-Test-Redaktion hat TAN-Generatoren bisher nicht auf Herz und Nieren geprüft. Der Test von 153 Girokonten für Selbstständige oder der Vergleich von 265 Giro- und pfändungssicheren Konten dürften viele Online-Banking-Fans interessieren. Das Team von Öko-Test liefert eine Fülle von Informationen auf der Suche nach dem passenden Konto. Sollte Öko-Test TAN-Generatoren zu einem späteren Zeitpunkt überprüfen, wird unsere Redaktion diese Inhalte hier ergänzen.

Glossar

App

Diese Abkürzung steht für das englische Wort Application. Eine App bezeichnet eine Anwendungssoftware, welche der Nutzer zum Beispiel auf sein Tablet oder Smartphone herunterladen kann. Diese App erfüllt zwar eine mehr oder minder nützliche Funktion für den User. Für das Funktionieren des Systems an sich ist die App nicht von Bedeutung.

Bluetooth

Umgangssprachlich verweist dieser Begriff auf die Datenübertragung zwischen zwei Geräten, die per Funktechnik über kurze Distanzen hinweg möglich ist. Die Bluetooth Special Interest Group hat den Standard, der nach dieser Gruppe benannt wurde, für diese Art der Datenübertragung in den 1990er-Jahren entwickelt. Der Bluetooth Funkstandard ist bei der Übertragung von Bildern, Musik, Videos und anderen Daten im Einsatz.

Farbmatrix-Code

Ein Farbmatrix-Code ist eine mehrfarbige Mosaikgrafik, die sich aus kleinen Vierecken in den Farben Blau, Grün und Rot zusammensetzt. Die Farben Schwarz und Weiß sind in dieser Grafik ebenfalls enthalten. Die Grafik dient als Datencontainer, wobei sich die Daten mit einem passenden Lesegerät, wie zum Beispiel mit einem TAN-Generator auslesen lassen. Ein Farbmatrix-Code erfüllt die gleiche Funktion wie ein QR-Code.

GeldKarte

Die GeldKarte ist eine elektronische Geldbörse, die verschiedene Banken und Kreditinstitute im Angebot haben. Mithilfe der GeldKarte sind bargeldlose Zahlungen im Geschäft ohne Unterschrift und ohne PIN bei kleinen Kaufsummen möglich. Dazu lädt der Nutzer vor dem Zahlvorgang ein Guthaben auf seine Chipkarte. Maximal kann er 200 Euro auf der GeldKarte speichern.

generieren

Etwas zu generieren bedeutet, es (automatisch) zu erzeugen.

Phishing

Beim Phishing versuchen Hacker die persönlichen Daten ihrer Opfer mithilfe gefälschter SMS, E-Mails oder Webseiten auszuspähen. Dazu ahmen die Internet-Betrüger vertrauenswürdige Kommunikationspartner, wie zum Beispiel Banken oder weltbekannte Unternehmen, nach. Der Betrug funktioniert nur, wenn die Opfer auf die Hacker reinfallen und ihre persönlichen Daten über eine der gefälschten Seiten preisgeben.

PIN

Mit der PIN ist die persönliche Identifikationsnummer gemeint, mit der sich der Nutzer beim Online-Banking ausweist und anmeldet. Dieser numerische Code ist eine Art digitaler Schlüssel, um in den persönlichen Bereich des Online-Banking-Portals zu gelangen. Allerdings kann der Computer anhand der PIN nicht erkennen, ob es sich um den rechtmäßigen Besitzer des Kontos handelt. Vielmehr fragt das System lediglich die Kenntnis der persönlichen Identifikationsnummer ab.

QR-Code

Ein QR-Code ist ein sogenannter „Quick Response Code.“ Dabei handelt es sich um eine Art zweidimensionalen Barcode. Der Code sieht aus wie ein Viereck, welches sich aus verschiedenen schwarzen und weißen Flächen zusammensetzt. Mit einem mobilen Endgerät, wie zum Beispiel mit einem Smartphone oder Tablet, lässt sich dieser Code lesen, um so eine Vielzahl möglicher Informationen an das Endgerät zu übertragen. Hinter einem QR-Code kann sich beispielsweise eine Weiterleitung zu der Webseite eines Unternehmens oder eine TAN für das Online-Banking verstecken.

Synchronisierung

Durch eine Synchronisierung oder Synchronisation wird dafür gesorgt, dass zwei oder mehr Vorgänge zeitgleich oder in einer vorgegebenen Reihenfolge ablaufen. Umgangssprachlich ist damit auch ein Datenabgleich gemeint.

Transaktion

Wenn eine Bank diverse Aufträge für einen Kunden ausführt, ist von einer Transaktion die Rede. Dazu zählen sowohl Abbuchungen als auch Abhebungen und Überweisungen sowie Bareinzahlungen auf ein Konto. Auch das Einrichten eines Dauerauftrags zählt zu der Gruppe der Transaktionen. Um eine Transaktion im Online-Banking auszuführen, ist eine TAN zur Bestätigung erforderlich.

USB

Diese Abkürzung steht für den englischen Begriff „Universal Serial Bus.“ Das USB-System ist eines der Standardsysteme, um Computer mit externen Geräten zu verbinden. Ob USB-Sticks, Kameras, Smartphone oder verschiedene Speichermedien, sie lassen sich über einen USB-Anschluss mit einem Laptop oder Desktop-PC verbinden.

Weitere interessante Fragen

Welche TAN-Generatoren sind die besten?

Welche Produkte haben uns besonders gut gefallen und warum?

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Author: Jeremiah Abshire

Last Updated: 12/23/2022

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Name: Jeremiah Abshire

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